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Equity
Als Equity wird in dem Geschäftsfeld der Anteil des Beteiligungskapitals an einem Unternehmen bezeichnet. Gemeint ist primär die Private Equity, als das private Beteiligungskapital von Geldgebern, die gezielt in Unternehmen mit ihren Geschäftsideen investieren möchten. Manche gehen hierbei ihrer Tätigkeit als reine Kapitalbeteiligungsgesellschaft nach und suchen sich Unternehmen, die noch an den Anfängen ihrer Geschäftstätigkeit stehen und durch innovative Ideen und gute Zukunftsaussichten überzeugen. Ein oder mehrere Anleger können die Equity des Unternehmens erhöhen und diesem eine Einstiegshilfe leisten, um später für ihre anfängliche Beteiligung eine Rendite zu erhalten.
Eine Sicherheit, ob durch die Leistung der Equity tatsächlich der Unternehmenserfolg angekurbelt werden kann, hat hierbei kein Unternehmen. Als Anlageform wird zwischen verschiedenen Graden des Risikos unterscheiden, wenn es um die Beteiligung von Geldgebern an einem neuen Projekt oder Unternehmen geht. Wagnisgesellschaften haben sich beispielsweise auf Projekte mit deutlich höheren Risiken als die klassische Kapitalbeteiligungsgesellschaft spezialisiert, was größere Ausfallrisiken ebenso wie attraktivere Renditeaussichten bedeutet.
Das Investieren und Abziehen von Equity wird über die letzten Jahrzehnte zunehmend kritisiert, da die Politik vieler Nationen beispielsweise durch Steuervorteile diese riskante Anlageform interessanter gemacht hat. In der Praxis kommt es nicht selten zu wilden und gewagten Aufkäufen von Investoren ohne eine klare unternehmerische Linie.